Dieser Bericht enthält eine Nachbetrachtung und die Zusammenfassung der Blogeinträge, welche während der Tour entstanden sind.
Alzey -> Russheim

Dorn-Dürckheim – Russheim etwa 90km Start: 8:32 Ziel: ca. 19:00Uhr
“Reise, Reise, Auuuufsteeeeehn…..
Der dritte Tag stand unter dem Vorzeichen der mangelnden elektrischen Energie. Die Akkus fast leer, so daß für den Notfall gespart werden musste. Leider konnte ich so auch die kleine Anektode um die “Brücke von Mannheim” nicht wirklich dokumentieren, aber ich gehe da weiter unten kurz schriftlich drauf ein. In Mannheim trafen wir jedenfalls die Entscheidung, ob der km-Leistung, welche wir vorgetreckt hatten, den Haken nach Russheim zur Waldmühle zu fahren.

Wenigstens vor Worms noch mal ein kurzes Bild. Die Fahrt bis dahin über Weinfelder und durch versteckte Pfade war so nur möglich, weil unser Kartenmaterial dafür total untauglich war.
Interessant wurde es in Ludwigshafen, als wir über den Rhein nach Mannheim wollten.
Was hier auf dem GPX Track so “einfach” aussieht, hat sich vor Ort als eine kleine Irrfahrt breit gemacht.
Die Anfahrt zur Brücke ist weder ersichtlich in der Bodenperspektive, noch war die Beschilderung auch nur ansatzweise vorhanden.
Dafür wurden wir aber auf der anderen Seite mit einer rasanten Abfahrt durch kleine Tunnel und Überführungen “belohnt”.

Irgendwo in Neckerau in einem Mc Dagobert haben wir dann die Entscheidung getroffen, nicht direkt Richtung Stuttgart zu fahren, sondern über die Waldmühle bei Russheim. Diese ist uns von Jahrestreffen unserer Elektrofahrer Gilde bekannt und ein zuverlässiger Stützpunkt.
Zugegeben, Michael war etwas überrascht, uns nicht im E-Auto zu sehen, aber er hat uns in gewohnter Weise freundlich aufgenommen. Und nu lecker Mühlenbrot zum Abendessen.
Eine kleine Anmerkung noch zu dem KEMO. Es handelt sich bei meiner Version um die etwas ältere M172 Version. Diese scheint ein Problem mit Nabendynamos zu haben und deren Spannung, die bis 70V gehen kann. Ich fahre zwar mit einem normalen Felgendynamo, der bis zu 10,5V AC erzeugt, dennoch scheint das im Dauerbetrieb noch ein kleines Problem zu sein. Mittlerweile habe ich mit dem Verkäufer Kontakt aufgenommen und mir wurde ein Ersatzgerät geschickt. Das defekte liegt aktuell in Aceton, um die Vergussmasse zu lösen. Bevor ich das neue Gerät in Betrieb nehme, möchte ich wissen, welches Bauteil da seinen Geist aufgegeben hat, um bei derm Ersatzgerät nicht in einen identischen Fehler zu laufen -oder besser zu fahren. Wer sich dieses Gerät ebenfalls zulegen möchte, sollte den neueren M172N -das “N” ist ausschlaggebend; bestellen. Dieser Typ ist etwa 10 Euro teurer, kann aber halt auch die 70V von Nabendynamos überstehen und hat eine höhere Ladeleistung, wenn der Dynamo diese bringt.



