Dieser Bericht enthält eine Nachbetrachtung und die Zusammenfassung der Blogeinträge, welche während der Tour entstanden sind.
Radevormwald -> Koblenz

Start: 6:43
Ziel: 18:43
Im Gegensatz zu der Tour aus 2012 wurde diesesmal auf eine gute Vorbereitung Wert gelegt. So wurde Pierre’s Fahrrad vollständig überholt und auch mein eigenes einer entsprechenden Wartung unterzogen. Einige Details zu der Vorbereitung findet ihr in den anderen Einträgen.
Aber bevor wir die Strasse genießen konnten, musste früh aufgestanden werden und ein wenig gefrühstückt.
Los ging es am Sonntag den 03.08.2014 gegen 6:45Uhr in Radevormwald mit einem kräftigen Anstieg zum Aufwärmen.
Nachdem wir die erste Steigung vor der Haustüre absolviert hatten, ging es gemäßigt bis nach Remscheid Lennep rein zum Bahnhof. Dort beginnt die sog. Balkantrasse. Eine ehemalige Eisenbahnstrecke, welche, wie viele in Deutschland, zu einem Radweg ausgebaut wurde. Leider spielte bei dem Ausbau der Trasse die Stadt Wermelskirchen nicht mit, so daß wir schon nach kurzer Zeit einen Stopp einlegen mussten, um uns zu orientieren.
Nicht nur, daß die Trasse unterbrochen ist, auch fehlt es an Beschilderung, wo es weitergeht. Erst auf Nachfrage kamen wir dann über die alte B51 durch Wermelskirchen hindurch, zum zweiten Teil der Trasse am Ende der Stadt. Da der beschrieben Radweg in der Stadt nicht ausgebaut ist, fuhr ich mir an einem Bordstein eine kleine Macke in mein Hinterrad. Dieses hat mich dann auf weichem Asphalt über die restliche Zeit begleitet.<br>Wie umstritten der Teil der Balkantrasse hier ist, sei dort verdeutlicht:
http://www.rga-online.de/rga_101_110674415-2-_Telegrafenstrasse-Radfahrer-warten-auf-Gerichtsurteil.html
Ansonsten verläuft die Trasse parallel zur B51 bis nach Burscheid. Dort wechselten wir auf die B51 und folgten dieser nach Köln und dann über den Rhein zu wechseln. Ab hier kann man auf recht gut beschilderten und zu 99% am Rhein entlangführenden Wegen die Fahrt einfach nur noch genießen. So schafften wir am ersten Tag weit über unser erstes Ziel hinter Remagen hinaus zu fahren und erreichten abends nach 146km das Deutsche Eck in Koblenz. Besondere Ergeignisse gab es in Bonn, wo wir von einem kurzen Regenunwetter erwischt wurden und kurz vor Köln, wo ich mit dem Vorderrad an einer Asphaltkante angerutscht bin, und es mich wegen des kopflastigen Gepäck vom Rad geschmissen hat. Pierre ist dann gleich mal über mich drüber gefallen. Aber außer ein paar Schrammen war nicht wirklich etwas passiert.
Bonn: Auf dem Foto nicht richtig zu erkennen, aber es regnet Hunde und Katzen.
Historische Orte. Die Brücke von Remagen, oder was davon übrig ist. Hier der Link zum Museum: http://www.bruecke-remagen.de/
Nicht das Bad Breisig fahrradunfreundlich wäre, aber wie sollte man sonst die regionalen Obstangebote erhaschen? Vor allem die Äpfel mit dem Aufkleber aus “New Zealand” drauf. Muss ein regionaler Betrieb sein.
Kurz vor Koblenz dann echte Touristen Tiere. Trotz Jungtier, absolut zutraulich. Die Bilder sind tatsächlich so nah entstanden. Kein Teleobjektiv auf dem Telefon
Der Tag endet auf dem Campingplatz in Koblenz am Deutsches Eck.
Morgen geht es weiter nach Alzey